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Von Jürgen Brinkmann (02.09.2010)
Zu einer weiteren Kirchenführung um und durch die Auferstehungskirche von Bad Oeynhausen Altstadt wird herzlich eingeladen; am Sonnabend den 11.September 2010 um 15:30 Uhr.
Die Kerze ist nur eines der vielen möglichen Lichtsymbole, wie z.B. Sonne,Stern,Mond.
Die Kerzen in der Kirche brennen auch, wenn es hell ist. Sie haben vor allem eine symbolische Bedeutung und sollen eine feierliche Atmophäre schaffen. Hier ist etwas, was das Alltägliche übersteigt. Im Johannesevangelium ist von Jesus gesagt:,,Ich bin das Licht der Welt``- Und sein Licht scheint in der Finsternis.
Zugleich hat jede Kerze etwas von einem Opfer, denn die Kerze verzehrt sich, wenn sie leuchtet. Stehen die Kerzen neben der Bibel, erinnert dies an den Spruch:,,Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.`` (Psalm119,105)
Kerzen in einer Gebetsecke werden mit einem Gebetswunsch angezündet. Und sozusagen wie ein Lebenslicht vertreten sie uns vor Gott.
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Der afrikanische Christus |
Von Anja Brandt (01.09.2010)
Kirchenräume ziehen an: Christen und Nichtchristen, Gläubige und Kirchenferne, Gemeindemitglieder und Touristen. Die Schönheit ihrer Architektur, die verwahrten Kunstschätze und die ganz eigene Atmosphäre sprechen den Menschen an.
Leicht erhöht steht sie inmitten der Innenstadt Bad Oeynhausens - die Auferstehungskirche. Das markante Kirchengebäude des Göttinger Architekten Diez Brandi gehört seit Mitte des 20. Jahrhunderts zum Stadtbild Bad Oeynhausen und birgt so manche Kunstschätze. Wie das "Afrikanische Kruzifix“ von Gerhard Marcks aus dem Jahre 1956. Es steht unmittelbar hinter dem Altar vor dem großen Kirchenfenster des Glaskünstlers Gottfried von Stockhausen.
Das „Afrikanische Kreuz“ zeigt einen im Sterben erhabenen Christus: den Kopf leicht gesenkt, die Augen geschlossen, den Bart gestützt, die Haare streng gescheitelt in stiller Eindringlichkeit. Die Plastik entstand unter dem Eindruck einer 1955 erfolgten Reise nach Namibia, dem damaligen Südwestafrika. Gerhard Marcks war begeistert von den Menschen. Er rühmte „wie majestätisch (sie) langsam in ihren farbigen Roben über die Straße schreiten.
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Religion trifft Literatur |
Von Anja Brandt (30.08.2010)
Denkanstöße über die Vergänglichkeit des Lebens
15. Literaturgottesdienst Der letzte Tag des Literaturfestes „Poetische Quellen“ begann mit einem ausdrucksstarken Gottesdienst gestaltet vom Literaturgottesdienstteam der Altstadtgemeinde. Im Mittelpunkt stand der Roman „Fiesta“ von Ernest Hemingway. „Was bleibt uns übrig, wenn wir erkennen müssen, dass alles vergänglich ist?“ Um diese Frage kreiste der gut besuchte Literaturgottesdienst im Zelt auf der Aqua Magica. Bereits zum dritten Mal fand er im Rahmen des Internationalen Literaturfestes „Poetische Quellen“ statt.
„Das ist schon eine kleine Tradition“, sagte Pfarrer Lars Kunkel und bedankte sich bei dem Veranstalter Michael Scholz, der die Gemeinde sogleich einlud, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Die sieben ehrenamtlichen Mitarbeiter um Pfarrer Lars Kunkel wählten wieder ein Buch mit Tiefgang aus: „Fiesta“ von Ernest Hemingway. Dieses „Lebensbuch“ beinhaltet geradezu die Aufforderung über die Vergänglichkeit des Seins nachzudenken.
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Abschlusskonzert des Internationalen Chorworkshops am 5. September um 17.00 Uhr |
Von Harald Sieger (17.08.2010)
Vom 29. August bis 5. September 2010 findet die Konzertwoche des Internationalen Chorprojektes 2010 in unserer Region statt.
Die Konzertwoche steht unter der Schirmherrschaft von Regierungspräsidentin Marianne Thoman-Stahl, Regierungsbezirk Detmold und Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller, Evangelische Kirche von Westfalen.
Rund 50 junge Sängerinnen und Sänger aus Kirchen- und Jugendchören unserer Partnerkirchen in Indonesien und Tansania sowie aus den Kirchenkreisen Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho werden erstmals zusammen geistliche Musik singen. Sie haben sich in einem Internationalen Chorworkshop in Porta Westfalica eine Woche lang gemeinsam darauf vorbereitet und werden uns mit ihrem Gesang und ihrer Musikalität begeistern.
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Von Lars Kunkel (16.08.2010)
Predigt zum 11. Sonntag nach Trinitatis
Das Nagelkreuz in der Auferstehungskirche. Die Vergebung Gottes setzt in uns Taten frei
„Gott ist einsam geworden: Es gibt keine Sünder mehr!“. Mit diesem Satz hat Paul Schütz ironisch auf den Punkt gebracht, dass „Sünde“ unmodern geworden ist. Wer sagt heute noch über sich, dass er ein „Sünder“ sei? Na gut, ab und zu kommt der Begriff noch vor. Wenn man die Reste vom Mittagessen in den Biomüll gibt, ist das eigentlich eine Sünde, aber nur eigentlich. Und dann lese ich auch schon mal in der Zeitung, dass sich ein Schauspieler einen sündhaft teuren Porsche gekauft hat. Im Großen und Ganzen ist der Begriff Sünde aber doch aus dem täglichen Erleben der Menschen des 21. Jahrhunderts verschwunden – oder etwa doch nicht? Schuldig fühlen sich jedenfalls viele.
Gerade wir Menschen heute sind bestens informiert über die Zusammenhänge in der Welt. Wir wissen heute genau, wie die Dinge zusammenhängen. Uns allen ist zum Beispiel die furchtbare Ölkatastrophe vor der Küste Amerikas noch lebendig in Erinnerung. Die Schäden für die Umwelt sind noch gar nicht absehbar. Mag sein, dass wir uns über die Profitgier der Ölkonzerne echauffieren, doch dabei vergessen wir unseren eigenen Anteil.
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Von Christian Polenz (14.08.2010)
Am 20 September 2010 ab 19:30 Uhr erwartet Sie in der Auferstehungskirche am Kurpark ein musikalischer Leckerbissen der besonderen Art: Arne Kopfermann & Claas P. Jambor sind gemeinsam auf Unplugged-Tour. Zwei außergewöhnliche und wiedererkennbare Stimmen, eine lockere und humorvolle Art der Präsentation und kraftvolle, musikalische Geschichten, die das Leben und die Suche nach Gott in moderner Sprache einfangen.
Sie setzen bei Inhalten wie der Suche nach Heimat und innerer Selbstachtung an, handeln von Liebe, Sucht, Trennung, Versönung und Neuanfang, um dann im Verlauf des Abend eine Brücke zur Begegnung mit einem liebevollen Gott zu schlagen. Das Konzert gipfelt im zweiten Teil nach der Pause in gemeinsamer Anbetung.
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Literaturgottesdienst zu Hemingway |
Von Lars Kunkel (10.08.2010)
Dritter Literaturgottesdienst bei den Poetischen Quellen
Jazzpianist Andy Mokrus
Wie können Menschen mit Sinnlosigkeit und Einsamkeit umgehen? Um diese Frage geht es beim 15. Literaturgottesdienst in der Reihe „Lebensbücher“ am 29. August um 10 Uhr auf dem Gelände der Aqua Magica.
Im Mittelpunkt steht das Buch „Fiesta“ von Ernest Hemingway. Die Figuren des Buches haben den Krieg überlebt. Doch das Glück ist trügerisch: Innerlich zerbrochen, unfähig zu lieben und Gefühle wahrzunehmen, führen sie zwischen Alkohol und der Suche nach Liebe und Freundschaft eine verzweifelte Existenz. Im Mittelpunkt steht der durch eine Kriegsverletzung impotent gewordene Jake Barnes und seine tragische Beziehung zur lebenshungrigen Brett Ashley.
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Von Harald Sieger (08.07.2010)
Neues Kinderkantorei-Angebot startet nach den Sommerferien in der Altstadt
Singen macht Spaß, es verbindet Freunde und ist die Grundlage allen Musizierens: wer gerne singt, dem fällt es auch leichter, ein Instrument zu erlernen.
Deshalb laden wir alle Kinder ein, mit dabei zu sein, wenn die Kinderkantorei an der Auferstehungskirche sich zum ersten Mal trifft:
in der Auferstehungskirche am Kurpark (Ostkorso)
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Konfirmandenpraktikum im Seniorenheim |
Von Barbara Fischer (29.06.2010)
Spannende Entdeckungsreise auf dem Museumshof
Diese Gruppe hat sich mit der Landwirtschaft beschäftigt: Chiara Capogrosso, Sr. Marie Rodenbeck, Sr. Enne Hauptmeier, Shoana Jablonski, Sr. Waltraud Stahr, Lara Hinze, Fr. Lina Koch, Sophie Wallmann, Klemens Kunz
Wie hat man eigentlich früher ohne Handy und Heizung gelebt? Die vierzehn Konfirmanden der Altstadtgemeinde und (ebenso viele) Bewohnerinnen und Bewohner von Haus Morgenstern und dem Wilhelmshof haben gemeinsam den Museumshof besucht und dort einiges über das Leben früherer Generationen gelernt.
Dr. Hanna Dose hatte dazu eigens für die Konfirmanden eine kleine Ausstellung vorbereitet.Bei einem Quiz traten altersgemischte Teams gegeneinander an, um Gebrauchsgegenstände zu erraten. Etwas ratlos schauten die Jugendlichen auf einen Besenstiel mit einem Kantholz. Doch die Diakonissen aus Haus Morgenstern konnten schnell erklären, dass es sich dabei um einen Flegel handelte. Dass man freche Menschen als Flegel bezeichnet, wussten die Konfis allerdings auch. Die Konfirmanden erfuhren, wie man die Spreu vom Weizen trennt und wofür ein Joch benutzt wird. Museumshof.
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Gelungener Abschluss einer Ausstellung |
Von Sandra C. Siegemind (22.06.2010)
Orgelmusik und Lesungen begeisterten Publikum
Ein farbenfrohes musikalisches und literarisches Programm bot die Finissage der Ausstellung „durch blicke“ des Kunstateliers des Wittekindshofes in der Bad Oeynhausener Auferstehungskirche. Harald Sieger, Kantor an der Auferstehungskirche, und Burkhard Hedtmann, Autor aus Minden und zugleich Lehrer am Wittekindshof, gestalteten eine kurzweilige Stunde voller überraschender Einblicke, denen die zahlreichen Zuhörer aufmerksam lauschten.
Bereits das erste Musikstück, eine „Fantasie für Orgel“ des romantischen Komponisten Richard Julius Voigtmann über den Choral „Nun danket alle Gott“, bot Anklänge an den Ausstellungstitel - die Choralmelodie blickte immer wieder durch die stimmungsvollen Motive durch. Weitere klangliche Facetten der Königin der Instrumente bot ein Trio über den Choral „Allein Gott in der Höh' sei Ehr“ aus der Orgelmesse von Johann Sebastian Bach, bei dem Harald Sieger wieder einmal seine Fingerfertigkeit unter Beweis stellte.
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Geschichten von starken Frauen |
Von Monika Stockhausen (19.06.2010)
Frauenhilfe der Altstadt-Gemeinde feierte 100-jähriges Bestehen
Vorbereitungstam und Gäste: Von links: Heidi Klocke, Pfarrerin Antje Eltzner-Silaschi, Erika Brinkmann, Christel Siegemund Gudrun Bremme, Margret Schlemme Hinten: Pfarrerin Katja Jochum, Superintendent Andreas Huneke
Mit einem umfangreichen Festprogramm haben die Mitglieder der Evangelischen Frauenhilfe der Altstadt-Gemeinde das 100jährige Bestehen des kirchlichen Vereins begangen. Zu der Feier im großen Saal des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses waren auch Mitglieder der Frauenhilfen aus den benachbarten Gemeinden Rehme, Oberbecksen, Dehme, Lohe, Wichern und Löhne-Gohfeld gekommen.
Den Anfang machten die Jüngsten: eine Gruppe von jungen Trompetenspielerinnen der 2. und dritten Grundschulklasse der Altstadt-Grundschule unter Leitung von Kantor Harald Sieger erfreute mit drei Stücken, bevor Erika Brinkmann für den Nachmittagskreis und Pfarrerin Antje Eltzner-Silaschi als Leiterin des Abendkreises die Gäste begrüßen konnten. Unter ihnen waren auch Superintendent Andreas Huneke und Pfarrer Lars Kunkel, die die guten Wünsche des Kirchenkreises Vlotho und des Presbyteriums der Altstadt-Gemeinde überbrachten.
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Musikalisch-literarischer Schlussakkord |
Von Hartmut Birkelbach (14.06.2010)
Burkhard Hedtmann und Harald Sieger beschließen Ausstellungsprojekt Das vielbeachtete große Ausstellungsprojekt „durch blicke“, das fast 100 Arbeiten aus dem Kunstatelier des Wittekindhofes in der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen präsentiert, endet am kommenden Sonntag, dem 20. Juni, mit einer musikalisch-literarischen „Finissage“.
Um 17.00 Uhr werden in der Auferstehungskirche am Kurpark der örtliche Kantor Harald Sieger an der Orgel und der Mindener Autor und Rezitator Burkhard Hedtmann mit eigenen Texten zu hören sein. Burkhard Hedtmann, der an der Fachschule für Sozialpädagogik des Wittekindshofes unterrichtet, ist nach seinem Germanistik-Studium mit unterschiedlichsten Kleinkunstprojekten an die Öffentlichkeit getreten. Weit über die Grenzen Mindens hinaus wurde er vor allem durch die Eröffnung des „Kleinen Burk-Theaters“ im Wohnzimmer seines Hauses in Minden-Kutenhausen bekannt.
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Von Lars Kunkel (14.06.2010)
„Ihr seid nicht mehr Gäste oder Fremde, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen“, heißt es im Epheserbrief. Doch viele Menschen fühlen sich trotzdem eher fremd in der Kirche, und dafür können sie meist gut Gründe nennen. Nehmen wir einmal als Beispiel die Gottesdienste. Die Melodien vieler alter Lieder erschließt sich nicht auf Anhieb den Menschen, die sonst lieber Popmusik hören. Und auch die Predigtsprache hat es in sich. Nicht nur Konfirmanden haben manchmal Probleme, wenn sie die Gedanken der Predigt mit eigenen Worten wiedergeben sollen oder sich in einer Liturgie zu Recht finden sollen, deren Sprache eine Fremdsprache ist oder wie eine solche wirkt. „Kyrie eleison“ ist griechisch. Und wenn es in der Liturgie z.B. heißt „darum dass nun und nimmermehr uns rühren kann kein Schaden“, verstehen das längst nicht mehr alle auf Anhieb.
Gottesdienste sind alles andere als „selbst verständlich“. Natürlich gibt es viele Menschen, die sich in der Liturgie, der Musik und der Sprachen ganz geborgen und zu Hause fühlen. Doch das ist der kleinere Teil. Schon allein, weil wir alle so verschieden sind, fühlen wir uns mal mehr und mal weniger Zuhause. Eine Familie mit Kindern freut sich über einen Gottesdienst mit Anspiel und Bewegungsliedern, ein anderer wäre an diesem Tag lieber zu Hause geblieben und sagt: „Das ist einfach nicht meine Welt“. Genau so geht es der Familie an vielen anderen Sonntagen.
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Aktuelle Termine |
Freitag, 03.09.2010, 18:00 Uhr Friedensgebet |
Freitag, 03.09.2010, 09:00 Uhr Frühstück für Leib und Seele |
Sonntag, 05.09.2010, 17:00 Uhr Abschlußkonzert vom Internationalen Chorworkshop |
Sonntag, 05.09.2010, 10:00 Uhr Goittesdienst zum 14. Sonntag nach Trinitatis |
Montag, 06.09.2010, 15:00 Uhr Gesprächskreis der Frauen |
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